Blaulichter, Frontblitzer blaue Rundumleuchte


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    Eine Rundumleuchte (auch Rundumkennleuchte genannt) kennt sicher jeder.

    Im Regelfall sieht man blaue oder gelbe Rundumleuchten an oder auf Fahrzeugen.

    Doch was bedeuten sie eigentlich genau?

    Blaue Rundumleuchte

    Eine Blaue Rundumleuchte findet bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Verwendung. Dazu gehören unter anderem Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und einigen anderen. Die blaue Rundumleuchte signalisiert Gefahr mit behördlicher Absicherung. Also eine Gefahrenstelle, die von offizieller Seite abgesichert wird. Beispielsweise wenn die Polizei einen Schwertransport begleitet. In diesem Fall wartet auch ein Polizeiwagen mit eingeschalteter blauer Rundumleuchte an einer roten Ampel. Nur das Einsatzhorn zusätzlich zur blauen Rundumleuchte signalisiert "Platz machen".

    Gelbe Rundumleuchte

    Die gelbe Rundumleuchte signalisiert ebenfalls eine Gefahr. Allerdings von privater Seite abgesichert. Meist verwenden Abschleppwagen, Schwertransporte oder Baustellenfahrzeuge die gelbe Rundumleuchte, um Überbreite oder eine andere  Gefahr anzuzeigen.

    Rote Rundumleuchte

    Die rote Rundumleuchte kommt in Deutschland meist bei Alarmanlagen zum Einsatz.
    Leuchtet sie, so signalisiert sie damit eine Alarmauslösung.

    Aus für die Rundumleuchte?

    Rundumleuchten werden immer seltener. Sie werden nach und nach durch Blitzlichter ersetzt.

    Woher der Name Rundumleuchte?

    Die Rundumleuchte hat ihren Namen von ihrer Funktion, sie leuchtet nämlich rundum (sich herum).

    Bis vor Kurzem war der Autor dieser Seite der Meinung, der Grund für den Namen einer Rundumleuchte sei folgender:
    "Zwar scheint es dem Menschen so als würde sie blinken, tatsächlich aber leuchtet in der Rundumleuchte eine Glühbirne dauerhaft. Ein Blendspiegel deckt etwa zwei drittel des Strahlungsbereiches ab und dreht sich rundum die Glühbirne."

    Ein aufmerksamer Leser gab den Hinweis, dass diese Annahme falsch sei. Er gab dem Auto folgende Begründung, welche durchaus einleuchtend klingt:

    "Der Name hat nicht das Geringste mit dem „Rundum-drehen“ um die Glühbirne zu tun, sondern, dass die Leuchte RUNDUM (nämlich in einem 360°-Winkel), d.h. aus allen Richtungen, zu sehen ist.

    Somit sind die althergebrachten , i.d.R. dachmontierten „Blaulichter“ und auch moderne Blaulichtbalken immer Rundumkennleuchten, auch wenn es z.B. Doppelblitz-, Xenon-Blitz-,  moderne LED-Leuchten oder auch Drehspiegelleuchten  (das sind die, die sich „rundum“ drehen und die Sie mit Ihrer Erklärung gemeint haben!) sind.

    Es hat halt etwas mit der „Rundum“-Sichtbarkeit zu tun!  

    Ist ja auch logisch. Wenn in den Fahrzeugpapieren steht „ ausgestattet mit blauer Rundumleuchte“ heißt das ja nicht, dass ich nur Drehspiegelleuchten, aber keine Doppelblitzleuchte montieren darf! (Oder andersrum: Was würde denn dann in den Papieren stehen?)

    Solange sie eine Zulassung besitzt und die o.g. Eintragung vorliegt, darf ich eine Kennleuchte jeder Bauart verwenden!

    Die heute oft verwendeten, dachintegrierten Leuchten oder auch Frontblitzer sind somit keine Rundumleuchten im o. g.  Sinne, darum werden bei Verbauung dieser meist auch Heck-Kennleuchten verwendet, um die „Rundum“-Sichtbarkeit zu gewährleisten."

    Der Autor bedankt sich an dieser Stelle bei dem Hinweisgeber.