Blaulichter, Frontblitzer blaue Rundumleuchte


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    “Hier Florian Hamburg Rettungswagen 23 Berta, Rückmeldung von der Einsatzstelle Marmstorfer Weg, eine Drehleiter anrücken, kommen.“ „Florian Hamburg hat mit“, hörte man das Funkgespräch. Und dann weiter: „Florian Hamburg 23 Drehleiter von Florian Hamburg, sie übernehmen neuen Einsatz: Zur Unterstützung des RTW fahren sie Marmstorfer Weg, kommen.“

    Diese Meldung konnte man durch die Tür hören. Hinter der Tür befand sich keineswegs die Einsatzzentrale der Feuerwehr Hamburg. Es lief auch kein Funkgerät. Hinter der Tür, auf dem Bauch liegend, spielte Torsten. Torsten war sechs Jahre alt. Seine Hand hielt er auf dem kleinen Spielzeug-Rettungswagen, der vor dem Sessel parkte, welcher das Gebäude mit seinem Einsatzort darstellte. Unter dem Sofa rückte gerade die Drehleiter aus, als Thomas den Raum betrat. (Hinweis: Schöne Sessel und Sofas gibt es übrigens bei möbel.com.)

    Der 21jährige Thomas war sehr engagiert bei der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg Eißendorf. Thomas war es, der Torsten alles über die Feuerwehr beigebracht hatte. Oft hatte Torsten zugesehen, wie Thomas kleine Modellautos zu detailgerechten Nachbildungen von Feuerwehrfahrzeugen umbaute und lackierte. Einige hatten sogar funktionierende Blaulichter. Insgesamt waren auf einer großen Platte im Keller etwa dreihundert kleiner Fahrzeuge liebevoll und originalgetreu aufgebaut.

    So oft es möglich war, verbrachte Torsten seine Zeit bei seinem Nachbarn Thomas. Er löcherte und nervte ihn mit Fragen über die Feuerwehr, wie man es sich kaum von einem sechsjährigen vorstellen konnte. So mancher Funkausbilder wäre vor Neid erblasst, wenn er gewusst hätte wie der kleine Torsten die Eigenarten des Sprechfunkverkehrs beherrschte. Dabei hatte er bisher niemals ein echtes Funkgerät benutzen dürfen. Alles war blanke Theorie und vor allem Spiel.

    Oft nahm Thomas Torsten mit zur Wache. Manchmal fuhren Sie ein paar Meter im ELW, einem VW-Kübel. Auf dem Wachgelände durfte Torsten dann den Alarmzugschalter für das Blaulicht betätigen.

    Wenn Torsten manchmal nachts wach wurde weil die Haustür des Mehrfamilienhauses laut ins Schloss fiel, sprang er aus dem Bett und rannte ans Fenster. Dann sah er Thomas, der gerade über die Straße lief und ins Dunkle verschwand, auf dem Weg zur Wache, um in Not geratenen Menschen zu helfen.

    Meist öffnete er dann das Fenster. Er hoffte, wenigstens das Martinshorn der von der nahegelegenen Wache ausrückenden Einsatzfahrzeuge zu hören. Wenn er Glück hatte, fuhren sie sogar bei ihm vorbei und gönnten ihm einen Blick auf das flackernde Blaulicht, dass ihn so sehr faszinierte.

    Wenn Torsten dann wieder einschlief war für ihn klar, wenn er groß ist, wird er auch Feuerwehrmann.

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